„Für die Geburt von Verschwörungstheorien stellen tiefgreifende gesellschaftliche und geistige Umbrüche den erforderlichen Nährboden dar. Sie pflegen viele Menschen in hohem Maße zu verunsichern und lassen sie nach einfachen Formeln zur Erklärung der komplexen Realität suchen.“
Johannes Rogalla von Bieberstein, 2002

„Ich glaube allerdings, dass auch mangelnder Sex und ausgesprochene Hässlichkeit, gepaart mit Alkoholismus und schweren Neurosen, den Glauben an eine böse Macht und die Notwendigkeit einer Revolution fördern.“
Dieter Nuhr, 2007

„Echte Paranoiker sind therapieresistent, weil jeder, der versucht, sie mit Argumenten umzustimmen, sich dadurch als Gegner entlarvt. Für einen Verschwörungstheoretiker gibt es keine unmanipulierten Medien, keine neutrale Meinung – außer der eigenen.“
Norbert Zähringer, 2009

„Ein Vorschlag für ein Dissertationsthema in Kommunikationswissenschaft: Wie wurscht kann ein Thema sein, damit man daraus eine von wenigstens tausend Personen betriebene Verschwörungstheorie machen kann?“
Günther Paal, 2006